ODONIEN
 

Odonien

Odonien ist ein Ort, an dem unabhängiger Künstler, Kulturarbeiter Medienaktivisten, Konzepter Techniker u. Wissenschaftler Raum für Kunst, Kultur und Forschung bietet.

Dies ist eine Reaktion auf die desolate Köllner kulturpolitische Situation und dem mangelnden Raum der Künstler für ihre Arbeiten.

Einen Staat, Odonien, zu gründen ist ein symbolischer Akt, der aber auch gleichzeitig gewisse Funktionen erfüllt um dieses Gelände überhaupt als öffentliches, dem Gemeinwohl förderlichen Ort durchzusetzen.

Ein Bestreben nach Autonomie.

Es geht darum Modelle für Kunst- und Kulturschaffende zu finden durch die sie nicht ausschließlich von staatlichen Subventionen, oder privaten Förderungen abhängig sind, sondern möglichst autark in ihrer Arbeit sind. Neue Verknüpfungsformen von gemeinnützigen und privaten Geschäftsmodellen sollen dafür den Weg bereiten und entwickelt werden, um der derzeitigen ökonomischen Situation Rechnung zu tragen.

Die globalisierte Welt befindet sich in einer Zeitenwende. Ökonomische, soziale, technische, politische und kulturelle Kategorien und Sichheiten des 20.Jahrhunderts lassen sich nicht mehr einfach auf das 21. Jahrhundert übertragen.

Aus diesem Grund ist die Arbeit Odoniens explizit generationsübergreifend ausgelegt ist, um sich eines vielfältigen Erfahrungs- und Wissensschatz und individueller Fähigkeiten bedienen zu können.

Odonien begreift sich in der europäischen Tradition der Aufklärung.

Odonien ist ein offenes Konzept.

Die Zukunft und das Konzept Odoniens ist offen. Der Status Quo und die Aktivitäten spiegeln den jeweilige Entwicklungs- oder Forschungsstand von Odonien.

Odonien ist ein Modell für praktische Szenarioforschung

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Interview mit Odo Rumpf bei WDR 5

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